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22. März 2009 7 22 /03 /März /2009 10:58
Wenn ich sie sehe,ist die Welt so schön,so klar und rein, wenn sie lacht,hat sie Grübchen neben dem Mund,ihre Nase schaut keck aus dem Gesicht.Ihre Haare fallen wie Engelslocken auf die zarten Schultern;alles an ihr ist zart,ihre Hände,die Finger,die kleinen Füsschen,sie verströmt Zartheit und wenn ich mit ihr spreche,schwingt sie aus ihrer Stimme.
Kaffee mag sie nicht,aber heisse Schokolade und wenn ich sie so trinken seh,dann möchte ich die Sahne darauf sein.
Wir treffen uns fast jeden Tag.Sie ist die Herrin über hunderttausend Bücher und wenn ich mir eins ausleihe,scannt sie meinen Ausweis ganz behutsam und wie sie die Bücher behandelt,so möchte auch ich von ihr behandelt werden,hachjaaaa...
...............


Demian,wasn das  fürn Bild da oben?
Das' meins.Wollte grad 'nen schönen Artikel über den Arc de Triomf schreiben,aber du musstest dich ja mal wieder vordrängeln.Wasn los?Bist verliebt,ne?
Gar nich.
Biste wohl.In die Bibliothekstrulla.Gib's doch zu!
Quatsch,das spielt sich alles auf rein platonisch intellektueller Ebene ab,wenn du das verstehst.
Ja nee,is klar.Ab morgen schreib ich hier wieder,damit das klar is,du Pappnase,verliebte.

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7. März 2009 6 07 /03 /März /2009 17:47
 Die Wirtschaftskrise hat ja jetzt auch schon Barcelona erreicht.Es sollen bereits die ersten Ferraris vor den Suppenküchen der Caritas gesichtet worden sein.
Tut mir ja leid,dass ich nach den doch eher heiteren Beiträgen der letzten Woche mal wieder zu den ernsthaften Dingen des Lebens zurückkehren muss.Im Bild links deutlich zu erkennen,wie die Banker nicht nur ihre weisse Weste und Kragen in aller Öffentlichkeit präsentieren,sondern nebenbei auch deutlich machen,dass sie nichts,aber auch rein gar nichts zu verstecken haben.Selbst die intimsten Tätigkeiten werden offengelegt und der Zuseher mit einer freundlichen Geste eingeladen,sich doch selbst von der fabrizierten Scheisse zu überzeugen.
Die heruntergelassenen Hosen signalisieren Harmlosig-,weil eingeschränkte Beweglichkeit,wiewohl der verdeckte Buchtitel dem Vorsichtigen sagen sollte,dass,wer sich mit "Der Pate" zur Lösung seiner Verstopfung erheitert,nichts Gutes im Schilde führen mag.
Angesichts dieser ja fast schon dramatischen Überspitzung des Themas weiss ich gar nicht,wie ich jetzt noch den Bogen zu den weltberühmten "Living Statues" auf der noch berühmteren "La Rambla" schlagen soll,über die ich ja eigentlich berichten wollte.
Naja,also da gammeln halt so bunt verkleidete Typen rum,tun nix,bevor man ihnen nicht ein bisschen Geld gibt ,lenken die Touristen ab,während ihnen die Taschendiebe ihr bewegliches Hab und Gut abnehmen und sprechen,wenn sie's denn überhaupt mal tun,osteuropäisch.

















Foto:
http://bobarno.com
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24. Februar 2009 2 24 /02 /Februar /2009 17:11

Was Frauen wirklich träumen,weiss ich nicht.Wie auch?
Zu Zeiten,da ich der holden Weiblichkeit bzw. einer deren Vertreterin auf Erden Herberge bot,kam es schon mal vor,dass holde-Weiblichkeits-Erden-Vertreterin aus dem Schlafe sich erhob,erschreckt und schweissesnass,um mir gar fürchterliche Erlebnisse dramatischen Ausmasses zu schildern,die sich im Nachhinein als Traum herausstellten und zwar von der Sorte,wo ich nie weiss,ob man die nun mit  "b" oder "p" schreibt.Tote Hamster,Schluchten,Personen in weissen Gewändern und ähnlicher Schnickschnack wurde da berichtet.
Da man ja kein Unmensch ist oder sein will holt man dann halt das Märchenbuch raus,liest ein bisschen vor und schon hat man das geliebte Geschnarche wieder,welches einem fortan Schlaf und Geduld raubt.
Um es der Abschweifung gut sein zu lassen,folgt jetzt hier mal ein Foto,eigentlicher Sinn und Ursprung dieses
kleinen Artikels :     Das ist der Torre Agbar ,wie er leibhaftig mitten in Barcelona steht und leider müssen die Chauvinisten unter euch,denen ich mich natürlich nicht zugehörig fühle und deren Gedankengut ich hiermit aufs Entschiedenste verteufele,sich mit der Idee  vertraut machen,es hier mit dem Elaborat eines männlichen Architekten,namentlich als Jean Nouvel erwähnt,zu tun zu haben.140 Meter phallische Symbolik oder batteriebetriebener Ersatz-Freund...man weiss es nicht.Nachts leuchtet das Ding jedenfalls blau und rot,was jetzt,ich


weiss,auch keinen rechten Aufschluss geben mag.Bild dir selbst eine Meinung und behalte sie für dich.(Oder mich)

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21. Februar 2009 6 21 /02 /Februar /2009 17:31

Es soll ja Leute geben,zu denen ich mich,dies sei gleich vorweg gesagt,nicht zähle,die Barcelona in architektonischer Hinsicht ungleich interessanter finden als Wanne-Eickel.
Während die  malerische und verträumte Ruhrgebietsblume ein eher wenig beachtetes Dasein fristet,fallen in Barcelona Unmengen unwissender Touristen ein,um die Bauwerke besonders eines Herrn,nämlich Antoni Gaudi (da kommt noch was dahinter,aber das vergesst ihr ja eh wieder),mit ihren billigen Digitalkameras fest zu halten.
Nun,schauen wir uns die Vita dieses unterdurchschnittlich begabten Architekten doch mal etwas genauer an und wir werden schnell feststellen,dass man nichtmal seinen genauen Geburtsort kennt bzw. nicht mit Gewissheit gesagt werden kann,ob es denn nun Reus oder irgendein Ort in der näheren Umgebung gewesen sei.
Jedenfalls besuchte er die Architekten-Schule in Barcelona,wo man ihm trotz einiger Bedenken (hinter verschlossener Hand gab's Gemurmel,er hätte wohl einen an der Waffel),ein Diplom gab.Antoni,mit dem als Kind keiner spielen wollte,weil rheumatisch veranlagt,schaute sich seine Formen aus der Natur ab und baute für diverse Herrn,so z.B. den Señor Güell,einige Wohnhäuser,die zugegebenermassen nicht eben dem Stile des sozialen Wohnungsbaus entsprachen,auch geht eine Dorfkirche im Stadtteil Eixample derreta auf seine Kappe,ein Park,wo die Bänke bunt sind,damit auch die Penner eine Freude haben,ebenfalls,aber was ist das schon gegen die neue Shell-Tankstelle in Wanne-Eickel,deren Foto (oben links) mir freundlicherweise von www.coined-spain.org  zur Verfügung gestellt wurde.
Gaudi's Leben endete,soviel weiss man wenigstens noch von ihm,weil er beim Besteigen der Strassenbahn nicht beachtete,dass diese noch in voller Fahrt und die Tür auch nicht die Tür,sondern die Fahrerkabine war.
Bestattet wurde er -mit ausdrücklicher Gestattung des Papstes- in der Krypta besagter kleiner Kirche,an der erstaunlicherweise immer noch gebaut wird,und zwar schon seit 1893.
Selig schlummert er dort und selig soll er auch gesprochen werden;ein entsprechendes Verfahren wurde sowohl vom Papst,als auch vom Barceloneser Tourismus-Verband eröffnet.
Der jetzige Amtsinhaber der einen Institution verzögert jedoch momentan noch die Genehmigung,da Antoni Gaudi kein Holocaust-Leugner gewesen sein soll.

Es wird freundlichst darum gebeten,auch unsere anderen Barcelona-Artikel zu beachten,den , oder auch ihn hier  .
Danke!
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19. Februar 2009 4 19 /02 /Februar /2009 11:50

 
Heute widmen wir uns einer weiteren Sehenswürdigkeit Barcelona's.
Wie man unschwer auf dem Bild links sehen kann,befinden wir uns auf den weltberühmten Ramblas.Jetzt fragt man sich natürlich,wieso alle Personen auf dem Foto doch relativ kuschelig warm angezogen sind,der Herr links aber(nein,nicht der beblümte,bisschen weiter rechts der)  scheinbar soeben vor einem unerwartet eingetroffenen Ehemann geflüchtet ist.
Oder wird hier der neue Hakan & Murat Unterwäsche-Spot gedreht?Nun,Mädels,weit gefehlt,denn ausser Socken und festem Schuhwerk hat der Herr gar nix an.Was wie ein Slip Grösse XXXL anmutet,ist in Wahrheit das Gesellenstück eines unbekannten Tatooisten und weil der Fotograf ein Fotograf und eben keine Fotografin war,somit über eine nicht unerhebliche Portion Fein- und Schamgefühl verfügte,hat er die Frontale vermieden,wo ihn ein beachtenswertes Stück Männlichkeit erwartet hätte,welches als Krönung des Gesamteindrucks ein Ringlein ziert;und zwar da,wo die Anbringung schätzungsweise am schmerzhaftsten sein dürfte.
Tja und so läuft er immer rum,bei jedem Wetter.
Morgen mehr!

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18. Februar 2009 3 18 /02 /Februar /2009 18:35
Was hier auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Taubenscheisseablage aussieht,ist in Wirklichkeit die gut 60 m hohe Colon-Statue.Der Herr,der uns so freundlich den Weg zu weisen scheint,wird gemeinhin in Deutschland Christof  Kolumbus genannt.
Diese recht zwielichtige Gestalt,deren Herkunft (wahrscheinlich Genua) genauso im Dunkeln liegt wie ihr genaues Geburtsdatum (wohl zwischen August und Oktober 1451),begab sich schon sehr früh auf Wanderschaft,um jemanden zu finden,der ihm eine Karibik-Reise sponsorn sollte.
Offiziell gab das Schlitzohr an,den Seeweg nach Indien finden zu wollen,weil in den europäischen Supermärkten zu der Zeit Gewürze knapp und somit teuer ,in Indien jedoch reichlich vorhanden waren.
In Portugal holte er sich erstmal 'ne kräftige Absage,erfolgreicher war er da schon in Spanien,wo man ihn nicht so recht durchschaute und er
-behaupten böse Zungen- die Königin flach legte,um an drei Schiffe zu gelangen,die ihn auf die Bahamas bringen sollten.
Eins davon,das Flaggschiff nämlich,hat Roland Kaiser hinterher besungen.
Da die Spanier und besonders die Katalanen ein doch recht gespaltenes Verhältnis zu teutonischem Liedgut und deren Interpreten haben,entschloss man sich,in Hafennähe lieber ein Denkmal für Chris zu errichten.
Und da steht es nu,lässt sich (von innen) besteigen,dient der Erinnerung an sich selbst und ansonsten als das,was es als erstes erscheint.
Mal schaun,was mir Luisa morgen so alles verrät...seid dabei...könnte sein,dass es um Gaudi geht.
Das Foto stammt btw von www.barcelona-tourist-guide.com ,ebenso  wie die spärlich benutzten Daten.
Den Rest hat mir Luisa erzählt.Toll,wenn man so ein schlaues Mädchen im Haus hat.
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