Ein Delikt,so alt wie die Welt.Immer wieder hört man von abgeschriebenen Passagen,Kapiteln,ja,sogar von ganzen Büchern ist bisweilen die Rede.
Jahrtausendelang wurde in diesem Zusammenhang nach einem gewissen Herrn M. bzw. dessen Nachkommen gefahndet,beschuldigt des gemeinen und hinterlistigen Abschreibens von 10 Verhaltensmassregeln,die vom Verfasser ursprünglich als harmlose Kalendersprüche gedacht waren.
Die lächerliche Schutzbehauptung,er hätte dessen Diktaphon herrenlos bei einer Bergwanderung gefunden,stellte sich als haltlos heraus und zur Strafe musste M. fortan seine Wanderungen in einem ziemlich unwirtlichen Wüstengebiet fortsetzen,strafverschärfend mit seinen Blagen im Schlepptau.
So schlimm muss es natürlich nicht gleich jeden treffen,aber wie wir an diesem kleinen Exempel sehen können:
Das macht man nicht.Das ist pfui!
Äusserts unschön ist auch,was der sächsische ehemalige Knacki Karl M. sich leistete.Er schrieb,soviel sei zu seiner Ehrenrettung gesagt,nicht bei anderen ab,sondern plagiierte sich selbst in mehr als 100 bekannten Fällen,war also zu seiner Zeit in der Schriftstellerei,was Dieter B. heuzutage im Musikbusiness darstellt.
Wenigstens bestritt Karl M. von den Einnahmen seine Resozialisierung.
Was mich betrifft,so komme ich der Aufforderung vieler Blogautoren nach,die ihre Erzeugnisse mit dem Hinweis versehen,gefundene Rechtschreibfehler dürften vom Finder behalten werden.
Jedoch schreiben sie leider nichts über deren Weiterverwendung.
Da ich gelegentlich aus diesem mittlerweile reichhaltigen Fundus schöpfe,möchte ich die Urheber bitten,sofern sie sich wiedererkennen,mir dies bitte mitzuteilen.
Zur Vermeidung von Rechtsunsicherheiten werde ich,sofern gewünscht,ein Quellenverzeichnis anlegen.
Gott zum Grusse
Demian