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Alltägliches,Erfahrungen,Zustandsbeschreibungen - nicht immer ganz ernst zu nehmen.Meine Weltsicht -oft rüde,ironisch und überspitzt

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Vom Lesen und Schreiben

Heute möchte ich mal ganz ernsthaft eine oder auch mehrere Thesen zur Diskussion stellen,die,man kann's erraten,mal wieder etwas mit der Schreiberei an sich zu tun haben.Wir alle,die wir uns hier regelmässig versammeln,den Monitor fest im Blick,die Tastatur im Anschlag,denken doch,der Welt etwas mitteilen zu haben;einige tun dies berechtigterweise,andere eher nicht.
Aber das soll nicht das Thema sein,das hatten wir schon.
Ich stosse immer wieder auf Seiten im Netz,die die Vermutung nahe legen lassen,es handle sich beim Autor derselben um wahnsinnig erfolgreiche Schriftsteller,da werden Tipps gegeben,wie man denn seinen ach so dürftigen Schreibstil verbessere,eine Dramaturgie in sein Werk zaubere und gar nicht so selten auch,wie man denn die Bedürfnisse eventueller Leser und tatsächlich vorhandener Verleger bzw. Lektoren befriedige.
Insgesamt könnte man dies zusammenfassend als handwerkliches Rüstzeug für den Schreiberling bezeichnen,das der Lehrling gefälligst zu beachten habe.
An dieser Stelle möchte ich mal ganz herzlich auflachen und den Verursachern bzw. Verbreitern ins Stammbuch oder auch den Blog schreiben:Forget it,my friend!
Dass Schreiben sehr wohl eine Kunst sein kann und die Beherrschung diverser Techniken einem Erfolg nicht im Wege stehen,möchte ich zwar nicht gänzlich in den Bereich der Phantasie abschieben,jedoch wird nur allzugern vergessen,welches die Grundvoraussetzung schlechthin ist : die Kreativität.
Der Schreiber,egal,wie er sich nun nennt,ob Autor oder Schriftsteller,unterscheidet sich vom rein konsumierenden Wesen doch in erster Linie durch den Willen,selbst literarisch in Erscheinung zu treten.
Folglich kann er sich grundsätzlich mal eines fragen : bekomme ich Ideen,wenn ich etwas lese,höre oder sehe,ob das nun im tatsächlichen Leben oder auch Buch,Radio oder Fernsehn sein mag.Entstehen da Bilder im Kopf,formulieren sich da Sätze oder Satzfragmente,die, zweite Grundvoraussetzung,weitererzählenswert sind.
Drittens schliesst sich die Frage an,ob es nur ein Drang zum Schreiben ist oder sogar ein Zwang und will ich,wenn es mich denn drängt oder zwängt,das für mich tun oder sollten andere,gemeinhin Leser genannt,am Ergebnis teilhaben.
Es liegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Millionen von Manuskripten in irgendwelchen Schubladen oder mittlerweile sogar auf dem Dachboden,während alljährlich Tonnen von Papier bedruckt werden,bei deren Lektüre man sich unweigerlich fragt,wer da wohl mit wem das Bett geteilt haben mag,um es zu einer Veröffentlichung kommen zu lassen.
Warum also verdient XY mit seinem Schund Millionen,während unsereiner den oft merkwürdigsten Erwerbstätigkeiten nachgehen muss?Weils a ein Business wie fast jedes andere ist,das literarische,und b XY Glück oder Connections gehabt hat,die die meisten von uns nicht haben.
Und die,die sich hier und anderorts wie Sauerbier anbieten,werden dieses Glücksgefühl der ersten verkauften Million Buch-Exemplare wohl nie erleben,weil sie an die ganze Sache viel zu sehr mit dem Kopf rangehen und auch so schreiben.Schreiben kommt aus dem Bauch,es ist ein Gefühl zuerst,wandert dann erst durch den Kopf und dann in die Feder oder ins Keyboard.
Wenn ihr das nicht beachtet,bleibt euch nur der Zufallstreffer per Bekanntschaft oder das Lohnschreiben.
Und darüber schreib ich demnächst auch was.
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M
Nur mal zur Information; Nachdem in den 70gern in Pöseldorf die sog. Gentrifizierung stattgefunden hat, sich nur noch Luden und Nutten die teuren Appartements leisteten und kurz darauf die blauen Bohnen tiefflogen, ist dieser Stadtteil tot. <br /> Zum Glück habe ich dort nie gewohnt.<br /> <br /> Viele Geschäfte stehen seit langem leer, die Gastronomie ging auch Pleite. <br /> <br /> Wer kein Herdentier ist und sich innerhalb einer der angesagten Cliquen bewegt, kriegt in Hamburg kein Bein auf die Erde. Ich mag kein Herdentier sein. Ich zeige der Hambuerger Szene eher die Zähne!<br /> <br /> ;o)))
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D
<br /> Also ich kann mich noch ganz gut an die Zeiten in der "Gurke" erinnern.Das war genau das Völkchen,so mit den schicken Büros an der Alster und so.War und ist auch heute nicht meine Welt.deshalb sitz<br /> ich ja auch hier in BCN,schlage mir die Nächte um die Ohren (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) und nehm ansonsten nur Aufträge an,wo ich zumindest einigermassen dahinter stehen kann.<br /> <br /> <br />
M
Ich schreibe hier, weil ich lieber ein Klugscheißer als ein Dummschwätzer bin, und Klugscheißen für mich ganz alleine doof ist! <br /> <br /> Ich schreibe schon ewig für mich, lese meine gestammelten Werke seit geraumer Zeit öffentlich vor. <br /> Die seltsame Reaktion meiner ständig wachsenden Publikümer, die mich teilweise auch noch bis an entfernteste Leseorte verfolgen, hat mich in meiner irrigen Annahme bestärkt, dass ich Scheiß auch mal in Form eines Blogs machen sollte.<br /> <br /> Das mach' ich jetzt und finde es geil! ;o)))<br /> <br /> Keine Entschuldigung und üble Ausrede von mir dafür zu erwarten! <br /> <br /> Meine Technik ist ganz einfach; mir fällt was ein, ich schreib' es auf, dann lese ich es durch und dann schmeiß ich es weg - wenn's denn wirklich zu schlecht oder klugscheißerisch ist. Meistens finde ich es aber gut und ich bin mein einziger Maßstab, weil ich es ja auch alleine verantworte.<br /> <br /> Wem meine Texte nicht gefallen, der soll gefälligst seine eigenen schreiben. ;o)))<br /> <br /> Bücher schreibe ich selbstverständlich auch zu Hauf. Ob sie jemals fertig werden, steht in den Sternen.<br /> <br /> Sollten meine Ergüsse auf Dauer von Editoren und Verlagen geflissentlich ignoriert werden, haben die selber Schuld und die Texte werden eines Tages zur Strafe meinen Erben in die Hände und auf den Wecker fallen. <br /> <br /> Was anderes gibt es von mir nämlich nicht zu erben, so ich nicht vorher berühmt und reich werde, wogegen ich mich bisher erfolgreich gewehrt habe!<br /> <br /> Ahoi sacht der Fischkopp aus der Hans- und Franzenstadt an der Elbe <br /> ;o)))
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D
<br /> Die Hans- und Franzenstadt nebst ihrer urigen Künstler- und Kneipenszene im von dir bevorzugten Pöseldorf bietet ja geradezu paradisische Voraussetzungen,um sich medial einen Namen zu machen,also<br /> gehe ich mal davon aus,dass du's wirklich nicht willst ;)<br /> <br /> <br />
R
Aber ich will doch nur...<br /> <br /> *duck*hr*<br /> <br /> Bin jedenfalls gespannt, was da noch weiterhin kommt.<br /> <br /> Ach ja, Email is raus, Alter. *pat pat*<br /> <br /> ;)
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D
<br /> Und schon auffem Rückweg!<br /> Danke fürs "pat pat",tut gut,wenn man weiss,man ist nicht allein<br /> <br /> <br />
R
"....wie man denn die Bedürfnisse eventueller Leser und tatsächlich vorhandener Verleger bzw. Lektoren befriedige....." Das lieber Jörg, solltest du mir doch nun einmal bitte etwas näher erklären können. Würde mich interessieren, wie man besagte Leute "befriedigt".<br /> <br /> Ach ja Hallo.<br /> <br /> Und jetzt zu deinem Ursprungstext inkl. verstecktem Anliegen.<br /> kann dir in gewisser Weise nur teilweise Recht geben. Einige Grundzüge sind selbst beim Schreiben nur durch ne Art Schule des lernens zu erreichen. Was nun aber nicht bedeuten soll, das man "Schreiben" schlecht hin erlernen kann. Und da gebe ich dir wieder Recht. Es kommt auf die Stimmung und Klangfarben an, die der "Schreiberling" eventl. beim Leser erzeugen kann. Welche Assoziation bewirkt das geschriebene Wort bei meinem Zuhörer und Leser. Kann er sich durch einen einfachen Satz in die gleiche Situation wie mein Protagonist versetzen, oder braucht es den Umweg über die "blumige" Umschreibung. Und hier glaube ich liegt die Kunst des Schreibens. Verstehe ich es den Leser entsprechend nicht nur an zu sprechen und zu fesseln, sondern auch zu überzeugen das er weiter liest und sich vielleicht auch Gedanken macht. Gut er kann sich auch nur unterhaltung wünschen. Aber dafür gibt es ja die Bildzeitung. Und um ehrlich zu sein.... mir ist es im Augenblick egal ob der eine sagt...oh super der kanns und der nächste winkt nur müde ab. Über Geschmack lässt sich immer noch streiten. Und wer etwas bestimmtes lesen möchte, sucht sich halt das entsprechende für sich. Ich kann mir auch deswegen nicht vorstellen, das ein Lyriker, unbedingt einen Konsalik oder wie die "Krankheit" heist lesen wird. Genau so wenig einer der nur bestimmte Tageszeitungen zu seiner täglichen Bildungsnahrung zählt.<br /> Aber wie gesagt. Geschmack und Meinungen gehen hierbei weit auseinander. Was ich allerdings mehr als traurig empfinde sind die von dir am Anfang zitierten "Verleger". Sie gehen oftmals nicht nach Inhalt und Thema, sondern zuerst nach der Wirtschaftlichkeit eines Buches. Erreiche ich damit genug Leute die gerade mal ein Buch halten können mit diesem Quatsch und werden sie es auch kaufen. Das ist auf Grund der fast 500.000 jährlich alleine in Deutschland erscheinenden Neuerscheinungen aber auch kein Wunder. Aber es gibt ja zum Glück auch wirklich noch Verlage, die andere Auswahlkriterien haben.<br /> In diesem Sinne<br /> <br /> rolf
Antworten
D
<br /> Gut,hier gibt's keinerlei versteckte Message.Alles offen und zwar so,wie's da steht.Ich werde mir natürlich erlauben,aus den erhaltenen Antworten so meine ganz persönlichen Rückschlüsse zu<br /> ziehen,das steht mir als Autor dieser kleinen Ausfahrt ins Grüne der Literatur ja zu.<br /> Ich für meinen Teil schreibe ja auf diversen Hochzeiten und habe noch nie niemals nicht irgendwelche Schreibhelfer etc in Anspruch genommen (@ Revo: dass man das merkt,weiss ich selbst,brauchste<br /> jetzt nicht extra hier reinschreiben,danke).Es wird,wie schon oben angedroht,noch mehr über dieses Thema bzw. damit Zusammenhängendem geben.<br /> Ich möchte es auf gar keinen Fall als persönlichen Angriff bzgl. seiner Schreibe auf irgendwen sehen.<br /> <br /> <br />
D
Na zum Glück will ich (meinstens) gar nicht irgendwen erreichen und habe auch nicht das Ziel, per Kommentar o.Ä. gebauchpinselt werden zu wollen. Ich schreibe einfach und freue mich, wenns jemand liest. Wenn nicht, ist das auch okay, es geht ja schließlich um meine Leben und nicht darum, irgendwem Lesestoff bieten zu müssen.<br /> <br /> Und kreativ sein ist nur mal nicht gleichförmig über die Tage verteilt, genau wie auch erzählenswerte Episoden nicht. Und letztlich (ich sagte es bereits an anderer Stelle): Mein Mist muss in allererster Linie mir gefallen und wenn ich dann Glück hab, gefällt's vielleicht auch anderen - muss es aber nicht. Ende Gelände.
Antworten
D
<br /> Jut,das bezieht sich jetzt eher auf den Blog.Wie oben schon erwähnt,geht's mir hier eher so um Literatur im weiteren Sinne.Nicht dass dein Blog nicht literarisch wäre *bauchpinsel*,nein,aber das<br /> ist nicht das Thema,sondern ich möchte eigentlich ganz gerne,dass hier mal ein paar von diesen "sog. Autoren" ihren Senf dazugeben.<br /> Ausschlaggebend war MIKA's Schreibblockade und die Gedanken,die er des Weiteren darüber (hinweg) gesponnen hat.Ich bin ja so'n "halber" Lohnschreiber,aber literarische Veröffentlichungen?(Fast)<br /> Fehlanzeige.Und das in über 30 Jahren kreativen Schaffens.<br /> Und das bei meinem Talent.Ähm ja,ich geh dann ma und werkel am 2.Teil 8)<br /> <br /> <br />